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"Finanztipps rund ums Eigenheim"

 

Baufinanzierung, Umschuldung, Renovierung: Wer eine Immobilie finanziert, steht in aller Regel vor der größten finanziellen Entscheidung seines Lebens. Damit dieser Schritt reibungslos über die Bühne geht, haben wir hier wichtige Tipps für Sie zusammengestellt.

Damit sowohl Finanzierung als auch Kaufvertrag reibungslos vonstatten gehen, sollten Sie einen Fahrplan einhalten: Ermitteln Sie zunächst Ihren Spielraum und handeln Sie auf dieser Basis Eckdaten für Ihre Finanzierung aus. Kaufvertrag und Darlehensvertrag können dann parallel geschlossen werden. Besondere Beachtung sollten Sie folgenden Punkten schenken:

  1. Zinsbindung
    In Zeiten niedriger Darlehenszinsen empfiehlt es sich, die Zinsen möglichst lange festzuschreiben. Jedoch ist zu beachten, dass lange Zinssicherheit die Konditionen erhöht.
  2. Eigenkapital
    Neue Anbieter und erhöhte Flexibilität auf Bankenseite machen die Regel hinfällig, nach der Käufer mindestens 30 Prozent Eigenkapital einbringen müssen. Gerade in Niedrigzinsphasen können auch 100-prozentige Darlehensfinanzierungen sinnvoll sein. Die Nebenkosten sollten allerdings aus Eigenmitteln bezahlt werden.
  3. Tilgung
    Günstige Zinsen sollten für eine erhöhte Tilgung genutzt werden. Wenn Sie in einer Niedrigzinsphase von beispielsweise vier Prozent eine Tilgung von einem Prozent vereinbaren, brauchen Sie rund 40 Jahre, bis Sie Ihr Eigenheim abbezahlt haben. Bei einer Tilgung von zwei Prozent sind Sie hingegen nach knapp 28 Jahren schuldenfrei. Prüfen Sie auch die Möglichkeit von Sondertilgungen. Unregelmäßige Geldeingänge können so zur schnelleren Entschuldung eingesetzt werden.
  4. Zinsen
    Vergleichen lohnt sich. Das erste Angebot ist oft nicht das beste. Daher sollten Sie alternative Angebote einholen. Die Suche nach dem günstigsten Darlehen können Sie auch unabhängigen Vermittlern überlassen. Diese stellen auf Ihren Websites Rechner und Ratgeber bereit, mit denen Sie sich umfassend informieren können.


Umschulden - aber richtig!


Nachdem Sie die erste Finanzierung abgeschlossen haben, stellt die Anschlussfinanzierung zwar kein grundsätzliches Problem mehr dar. Aber: Bei den Konditionen lässt sich mit einem erneuten Vergleich oft bares Geld sparen. Und ein Bankwechsel ist weniger aufwendig als viele Banken gerne glauben machen.

  1. Wenn Ihre Zinsbindung demnächst endet, können Sie sich ohne Umwege die aktuellen niedrigen Zinsen sichern. Diese eröffnen Ihnen zwei Möglichkeiten:
    • Stecken Sie die Zinsersparnis in die Tilgung und werden Sie schneller schuldenfrei.
    • Reduzieren Sie Ihre Rate und verschaffen Sie sich mehr Liquidität. Achten Sie jedoch darauf, dass Sie dennoch ausreichend tilgen.
  2. Ihre Zinsbindung läuft in zwölf bis 54 Monaten aus? Dann können Sie sich durch ein Forward-Darlehen den Zinssatz für die Anschlussfinanzierung sichern und so vom aktuellen Zinsniveau profitieren. Dabei müssen Sie mit einem Zinsaufschlag von rund 0,02 Prozent pro Monat rechnen. Forward-Darlehen sichern das Zinsniveau der Anschlussfinanzierung bis zu 54 Monate im Voraus.
  3. Läuft Ihre Zinsbindung erst in mehr als 54 Monaten aus (und besteht noch keine zehn Jahre), ist von einer vorzeitigen Ablösung in aller Regel abzuraten. Die Vorfälligkeitsentschädigung würde die Zinsersparnis zunichte machen.
    Hinweis: Nach zehn Jahren haben Darlehensnehmer in Deutschland grundsätzlich das Recht, ihr Darlehen mit einer Frist von sechs Monaten ganz oder teilweise zurückzuzahlen.


In die Substanz investieren

Damit ein Eigenheim nicht an Wert verliert, muss in Renovierungen oder Modernisierungen investiert werden. Wenn diese nicht alle Ersparnisse aufzehren sollen, haben Sie zwei Möglichkeiten:

  1. Hypothekenkredit
    Wenn Ihre Immobilie weitgehend schuldenfrei ist, können Sie sich günstiges Baugeld sichern. Der Darlehensbetrag sollte jedoch mindestens 40.000 Euro betragen, da sich sonst der Aufwand für die Grundbucheintragung nicht lohnt.
  2. Ratenkredit
    Bei Darlehen bis zu 40.000 Euro bietet sich ein Ratenkredit an. Dieser hat den Vorteil, dass er schneller abgewickelt werden kann und keine Grundschuld eingetragen werden muss. Welches Vorhaben Sie auch finanzieren möchten, verzichten Sie nicht auf umfassende Beratung. Setzen Sie dabei am besten auf einen unabhängigen Anbieter. Er findet die günstigsten Konditionen und reduziert damit nicht nur Ihre monatliche Belastung, sondern erspart Ihnen auch den aufwändigen Vergleich einer Vielzahl von Banken.